GFM – Blut auf den Straßen

GFM – Blut auf den Straßen

Beitrag vom 04. Mrz, 2010 von David in Allgemein | National | Reviews

“Blut auf den Straßen” von Partisan und Daniel Gun, ist ein 60-minütiges Straßenalbum, welches im Gegensatz zum Gangsterrap-Einheitsbrei, einen großen Unterschied vorzuweisen versucht. Die beiden Rapper sind vegan & straight edge.

Soweit also die Pressemitteilung zu diesem Album. Hört sich ja eigentlich ganz interessant an, dachte ich zumindest anfangs. Das Problem dabei: Das Album gehört genau zu jenem Einheitsbrei dem die Pressemitteilung das Album enthebt. Die beiden Protagonisten spielen sich einerseits als Weltretter auf, nur um im nächsten Track Lines zu bringen, wie:

“Du hälst die Fresse Punk, weil du eine Schwuchtel bist”

Öko-Lifestyle und harter Straßenrap schließen sich nicht aus? Oh doch, in dem Fall leider schon. Man kauft es den beiden einfach nicht ab, wenn sie sich einerseits als knallharte Typen darstellen, aber andererseits so viel Mitleid mit den kleinen, lieben Tierchen haben. Das wäre genauso, wie wenn Hansi Hinterseer plötzlich erzählt, wie er Hakan im Weddinger Ghetto eine knallende Schelle verpasst hat, weil dieser seinen Freund “Hurensohn” genannt hat. Das wäre auch in gewisser Weise lobenswert, aber dennoch lächerlich, und keiner würde ihn ernst nehmen. Dieses Problem hat das Album auch.

Wenn das Album musikalisch großartig wäre, würde das eigentlich auch gar nicht so ins Gewicht fallen. Wie man sich jedoch schon denken kann, ist es das aber leider nicht. Partisan und Daniel Gun sind nicht die besten Rapper, was man schon daran feststellen kann, dass die besten Parts der Platte von Labelkollege Crystal F kommen. Fairerweise muss man sagen, dass die Beats teilweise schon ein my (physikalische Einheit) über dem Durchschnitt liegen, was jedoch nicht langt, um das Album selbst auch aus dem Durchschnitt zu ziehen.


Tags:
, ,


Vergleichbare Posts:
Grizzly & Shot – Jetzt Raucht’s | Germanys Finest??? – Goodfellas Mafia | Erko – Erste Runde Knockout | Sherlock Flows – Meisterwerk | Maeckes vs. Plan B |

4 Kommentare zu “GFM – Blut auf den Straßen”

  1. Jaugo

    08. Mrz, 2010

    um “hart” zu sein muss man also fleisch fressen und trinken und rauchen oder was? du spasti was is das für eine selten dumme aussage!

    HEIL VEGAN STRAIGHT EDGE !!! FUCK THE REST!!!

    SCHEISS UNTERMENSCH DU!!!

  2. David

    08. Mrz, 2010

    :D

    du machst mit deinem Kommentar mehr Anti-Werbung für das Album, als ich das mit meiner Review jemals machen hätte können. Gratuliere. :)

  3. startfromscratch

    10. Mrz, 2010

    Es geht um Respekt! Respekt vor wehrlosen. Man tritt nich nach wenn jemand am Boden liegt! Man raubt keine alten wehrlosen Omas aus, und verflucht nochmal frisst man keine Tiere auf. Respekt vor der Natur, Respekt vor Gott…und das alles heisst nich das man nich jemanden wegficken kann ;)

  4. Robin

    03. Mai, 2010

    was du hier für einen dreck laberst.
    warum soll gangsta rap und veganedge lifestyle nicht zusammen passen. is doch völlig latte, die beiden spielen ihre rolle als rapper. dein problem ist dass du irgendwelche thesen in den raum stellst von denen du null ahnung hast. deine vergleiche sind einfach nur nicht zutreffend. privat kann sich so mancher öko ne scheibe von den jungs abschneiden.
    deine meinung über die rapskills ist ne andere sache. auch wenns nciht weltlklasse ist, vergleich doch einfach mal kieztape mit blut auf den straßen. die jungs machen sich!

Jetzt kommentieren!