Interview mit Emus Primus / Berlin spricht wieder

Interview mit Emus Primus / Berlin spricht wieder

Beitrag vom 31. Aug, 2011 von in Allgemein | Interviews | Videos

Emus Primus. Ein Franke in Berlin. Einer, der Klaus Kinski Samples im Rap benutzte, lange bevor Kool Savas es tat. Als Rapper rappt er natürlich über das, was er liebt, und das ist unter Anderem natürlich auch das Graffiti, genauer gesagt: Streetart.

Im letzten Jahr hat er schon viel Aufsehen erregt durch einen Track der sich Berlin und der darin vorkommenden Streetart verschrieben hat. “Berlin Spricht” nannte er das Teil, welches in der Szene viel Anklang fand. Er fotografierte Strassenkunst und baute seine Raps drumherum. Jetzt hat er den Nachfolger am Start und diesmal hat er direkt mit den Künstlern zusammengearbeitet. Wir sprachen kurz mit ihm über sein Projekt.

GR: Moin Emus, stell dich mal kurz vor, wer bist du, was machst du?
EP: Mein Name ist Emus Primus, ich bin 30 und mache selbständige Ton-und Filmproduktionen.
GR: Warum machst du das, was du machst?
EP: Das ist einfach: Weil ich Bock darauf habe!
GR: Wie ist deine Verbindung zu Streetart? Was hat dich dazu bewogen, den ersten und jetzt den zweiten Teil von „Berlin Spricht“ zu machen?
EP: Also beim ersten Teil war es wegen der Faszination “Streetart”, was ich bis dato nicht kannte. Beim zweiten Teil überredeten mich Streetartists (u.a. Enorm, Kire), eine Fortsetzung zu machen.
GR: Was ist beim zweiten Teil anders?
EP: Bei „Berlin spricht wieder“ ist alles abgefilmt und existierende Streetart von Freunden wurde miteingebunden bzw. wurde neu und extra fürs Video gemacht.
GR: Wie sind bisher die Reaktionen auf die „Berlin spricht“ Reihe?
EP: Überwiegend positiv. Übertrifft jegliche Erwartungen!
GR: Du warst ja auch der erste, der Kinski in Raps verwendet hat, wie war das für dich als auf einmal der Savas Track rauskam? Warst du überrascht, sauer oder geehrt?
EP: Ich war sehr überrascht aber auch geehrt, da ich ein großer KKS Fan bin. Hat mir auf jeden Fall viel (unbeabsichtigte) Promo gebracht, nachdem sich das in den Foren herumgesprochen hat.
GR: Wo liegt momentan eher dein Fokus: Auf Regie/Videos oder deinem eigenem Rap?
EP: Kamera/Regie macht mir im Moment mehr Spaß als Rap, es sind aber neue Tracks geplant und eventuell gibt es bald eine EP.
GR: Was sind deine Pläne in der Zukunft, Berlin Spricht Teil 3 oder ein Album oder wie?
EP: Einen dritten Teil wohl eher nicht, aber man weiß ja nie… aber es gibt einen neuen Teil in der „Tribute“ Reihe, der vom Konzept ein bisschen so ist wie „Berlin spricht“.
GR: Alles klar, das wars dann mit unseren Fragen. Hast du noch abschliessend irgendwelche Worte an die Leute da draussen?
EP: Ja, ich danke allen Mitwirkenden! Ohne die Künstler würde es den Track nicht geben! “Berlin spricht” ist nur so gut wie Berlins Streetart! Danke!


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4 Kommentare zu “Interview mit Emus Primus / Berlin spricht wieder”

  1. [...] Rap von East Cross zusammengesetzt aus Street-Art Messages und Graffitis, ausgespuckt von Emus Primus. Eine Hommage an Berlin und seine vitale Street-Art Szene, die nicht nervt oder kaputtmacht, [...]

  2. [...] sagen mehr als bla bla bla. den rest erklaert emus bei germanrhymes. auf vielschichtige weise das beste, was wir seit ner weile gesehen haben. [...]

  3. [...] Myspace spare ich mir mal, letzter Login von Emus Primus war irgendwann 2011. Dafür gibt es hier den Link zum Interview. Bevor jetzt hier wild weggeklickt wird poste ich auch noch die Videos, dann fällt die Entscheidung [...]

  4. [...] Myspace spare ich mir mal, letzter Login von Emus Primus war irgendwann 2011. Dafür gibt es hier den Link zum Interview. Bevor jetzt hier wild weggeklickt wird poste ich auch noch die Videos, dann fällt die Entscheidung [...]

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