Amewu – Leidkultur

Amewu – Leidkultur

Beitrag vom 13. Jun, 2012 von in Allgemein | Videos

Der Berliner Rapper Amewu vom Qualitätslabel Edit veröffentlicht sein (ohne zu übertreiben) lang und freudig erwartetes zweites Album “Leidkultur”. Es wird auf CD und Vinyl erscheinen.

Wenn man in der Hauptstadt wohnt und sich auch nur ein bisschen mit deutschem Rap, insbesondere dem Freestyle, beschäftigt hat, wird man an Amewu kaum vorbeigekommen sein. Man trifft ihn wirklich auf JEDER Jam, von denen es jeden Tag in Berlin welche gibt. Über Jahre hat er sich so nicht nur Skills, sondern auch einen großen Bekanntenkreis aufgebaut, unter anderem aus anderen Rappern, Produzenten & DJs. Das führt zu einem gesunden gegenseitigem Befruchten, was man besonders auch innerhalb des Edit Camps wunderbar sieht.

Amewu ist allerdings nicht der gewöhnliche Freestyle/Battlerapper, der ohne das Wort Hurensohn nicht auskommt, nein, er spottet vielleicht mal den ein oder anderen Suren Hohn, und eckt damit, als bekennender Atheist, bei so manchen religiösen Fanatikern an. Generell sagt er gerne mal seine Meinung, kunstvoll verpackt mit Metaphern oder auch direkt, geschossen aus Doubletime Desert Eagles oder pfiffig mit Pfeil und Bogen, um mal bei den Metaphern zu bleiben.

Das Album Leidkultur ist keine leichte Kost, mal eben nebenbei hören geht nur, wenn man Amewu ausblendet und sich nur von sagenhaft schönen Beats berieseln lässt. Für die Beats verantwortlich zeigen sich u.a. DJ Werd (Seine Sicht der Dinge), Kenji451, Kova, Chrisfader (von ihm ist der Beat vom Titeltrack), Testa, Trishes, GuadaLoop, DJ SR, Keyza Soze, Chaosfaktor und Wakka. Es gibt schön viele Cuts und Scratches auf die Ohren. Alles sehr unterschiedliche Produzenten, und doch hört sich das Album wie aus einem Guss an. Aufgenommen wurde bei und gemischt/gemastert von Kraatz (Seine Sicht der Dinge), dem einen Teil von Herr von Grau.

Am Mikrofon erfuhr Amewu Unterstützung durch die Edit-Kollegen Phase, Gris, Wakka, S-Rok und Chefket, die nicht zuviel und nicht zu wenig auf dem Album zu Wort kommen. Auf “Schwarze Sonnen” hat sich der Halbgott Cr7z und Absztrakkt von 58Muzik ins Boot geholt, in unserem Interview mit Absztrakkt hat dieser zum ersten (und exklusiven) Mal davon erzählt. Hoffentlich werden die Jungs in Zukunft noch ganz viel  gemeinsam machen.

Für das wirklich sehr schön gelungene Cover- und Albumartwork war Edit-Hausgrafiker Drift am Stift. Wie uns Amewu erzählt hat, wollte er eigentlich nicht auf dem Cover zu sehen sein, hat allerdings den “Fehler” gemacht, Drift komplett freie Hand zu lassen.

In den unten aufgeführten Videos findet ihr eine Menge Material zur Albumentstehung und natürlich den Titeltrack (Premiere war bei den Freunden von rap.de), der innerhalb kürzester Zeit von Staubfilm gedreht wurde, deren Erwähnung insbesondere bei Edit-Fans so einige Herzen höher schlagen lässt.

Das Snippet zum Album findet ihr hier.

Das Releasekonzert fand am 14. Juni 2012, im Lido Berlin statt. Es wurde voll und gut, es waren außerdem noch Herr von Grau und Chefket dabei. Auf der Bühne wurde Amewu neben DJ Werd auch von einem Drummer (TrommelTobi) und dem Violonisten & Produzenten Kenji451 unterstützt. Wer dann noch nicht genug von Amewu hatte, hatte die Möglichkeit, ihn auch auf dem Rough Rap Rave am 16. Juni 2012 unter der Warschauer Brücke zu sehen und hören. Zwei legendäre Events

Wir wünschen Amewu & Edit viel Erfolg beim Release und weiterhin schöne Musik.

Wir werden natürlich auch ein Interview mit dem MC machen, bis dahin empfehlen wir euch aber DRINGEND sein Interview bei den Kumpels von Mixery Raw Deluxe.


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3 Kommentare zu “Amewu – Leidkultur”

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